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WordPress absichern: So bleibt deine Website sicher

WordPress absichern: So bleibt deine Website sicher

Sicherheitsmaßnahmen für WordPress-Websites

WordPress zählt zu den weltweit meistgenutzten Content-Management-Systemen und ist dadurch ein häufiges Ziel für Angriffe. Um Ihre WordPress-Website effektiv zu schützen, sollten grundlegende Sicherheitsmaßnahmen konsequent umgesetzt werden. Nachfolgend finden Sie die wichtigsten Best Practices zur Absicherung Ihrer Installation.


Sichere Zugangsdaten verwenden

Eine der häufigsten Angriffsmethoden ist das Erraten oder Knacken von Administrator-Zugangsdaten. Verwenden Sie daher komplexe, einzigartige Passwörter mit einer Kombination aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen. Verzichten Sie außerdem auf leicht vorhersehbare Benutzernamen wie „admin“ oder „administrator“.


Regelmäßige Updates durchführen

Veraltete Software stellt eines der größten Sicherheitsrisiken dar. Halten Sie sowohl WordPress selbst als auch alle installierten Plugins und Themes stets auf dem neuesten Stand. Installieren Sie ausschließlich Erweiterungen aus vertrauenswürdigen Quellen und achten Sie darauf, dass diese regelmäßig gepflegt und mit Sicherheitsupdates versorgt werden.


Sicheres Hosting wählen

Ein zuverlässiger Hosting-Anbieter bildet die Grundlage für eine sichere Website. Achten Sie darauf, dass regelmäßige Backups durchgeführt werden und Schutzmechanismen gegen Angriffe wie DDoS vorhanden sind. Zusätzlich sollten öffentlich erreichbare Dienste wie FTP, SSH und E-Mail durch geeignete Maßnahmen (z. B. Schutz vor Brute-Force-Angriffen) abgesichert sein.


SSL-Verschlüsselung einsetzen

Durch den Einsatz von SSL bzw. HTTPS wird die Datenübertragung zwischen Webserver und Browser verschlüsselt. Dies ist insbesondere bei der Übertragung sensibler Daten wie Zugangsdaten oder Zahlungsinformationen unerlässlich und trägt maßgeblich zur Sicherheit und Vertrauenswürdigkeit Ihrer Website bei.


Sicherheits-Plugins nutzen

Der Einsatz spezialisierter Sicherheits-Plugins ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung Ihrer Website. Diese erkennen verdächtige Aktivitäten, blockieren Angriffsversuche und bieten zusätzliche Schutzmechanismen zur Härtung Ihrer WordPress-Installation.


Dateien und Verzeichnisse absichern

Besonders sensible Dateien wie die „wp-config.php“ sollten gezielt geschützt werden, da sie vertrauliche Informationen wie Datenbankzugangsdaten enthalten. Durch restriktive Dateiberechtigungen (z. B. CHMOD 400) kann der Zugriff auf ein Minimum reduziert werden.


Zugangsdaten für FTP und Datenbank schützen

Verwenden Sie auch für FTP- und Datenbankzugänge sichere, individuelle Zugangsdaten. Standardzugänge sollten unbedingt geändert werden. Zudem sollte der Datenbankzugriff nach Möglichkeit nicht öffentlich erreichbar sein, um unbefugte Zugriffe zu verhindern.


Regelmäßige Backups erstellen

Erstellen Sie in festen Intervallen vollständige Backups Ihrer Website. Im Falle eines Sicherheitsvorfalls oder Datenverlusts ermöglichen diese eine schnelle Wiederherstellung und minimieren Ausfallzeiten.


Durch die konsequente Umsetzung dieser Maßnahmen reduzieren Sie das Risiko von Sicherheitsvorfällen erheblich und sorgen für einen stabilen und geschützten Betrieb Ihrer WordPress-Website. Für weiterführende Unterstützung empfiehlt sich die Zusammenarbeit mit erfahrenen WordPress- oder IT-Sicherheitsexperten.

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