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Wie identifiziere ich einen Angriff auf meine Website?

Wie identifiziere ich einen Angriff auf meine Website?

Sicherheitsrisiken bei Web-Seiten und typische Anzeichen für einen Hack

Sicherheitslücken in Web-Anwendungen werden leider regelmäßig von Angreifern ausgenutzt, um Schadcode einzuschleusen. Gelingt der Zugriff, können Angreifer in vielen Fällen unbemerkt sensible Daten auslesen, Inhalte manipulieren oder den Server für missbräuchliche Zwecke verwenden, beispielsweise für Spam-Versand oder DDoS-Angriffe.

Für betroffene Betreiber entstehen dadurch häufig erhebliche Herausforderungen. Neben der technischen Bereinigung der Schadsoftware und dem Schließen der Sicherheitslücken kann auch ein nachhaltiger Reputationsschaden entstehen, der sich nur schwer vollständig beheben lässt.


Woran erkennt man eine kompromittierte Web-Seite?

Eine Infektion mit Schadsoftware ist nicht immer sofort offensichtlich, da Angreifer meist darauf abzielen, möglichst lange unentdeckt zu bleiben. Dennoch gibt es typische Hinweise, die auf eine Kompromittierung hindeuten können:

Warnmeldungen im Browser oder in Suchmaschinen
Ein deutliches Indiz sind Sicherheitswarnungen beim Aufruf der Web-Seite. Browser oder Suchmaschinen können Nutzer darauf hinweisen, dass eine Seite potenziell schädliche Inhalte enthält oder für betrügerische Zwecke (z. B. Phishing) manipuliert wurde.

Unerwartete Weiterleitungen
Wird Ihre Web-Seite ohne Ihr Zutun auf fremde URLs umgeleitet, kann dies auf einen Angriff hindeuten. Auch eingebettete Inhalte wie unerwünschte Werbung oder Pop-ups sind typische Anzeichen. In manchen Fällen wird sogenanntes SEO-Hijacking betrieben, bei dem Ihre Seite für fremde Inhalte oder Rankings missbraucht wird.

Verändertes Erscheinungsbild
Ungeplante Änderungen an Inhalten oder Layout Ihrer Web-Seite sind ein weiteres Warnsignal. Diese können offensichtlich oder sehr subtil sein, etwa durch zusätzliche Links oder versteckte Inhalte.

Probleme beim Login
Wenn ein Login ins Backend trotz korrekter Zugangsdaten nicht mehr möglich ist, kann dies auf manipulierte Zugangsdaten oder Änderungen durch einen Angreifer hinweisen.

Versand von Spam über den Server
Wird Ihr Server für den Versand von Spam-Mails missbraucht, kann dies dazu führen, dass Ihre IP-Adresse auf Blacklists landet. Hinweise liefern unter anderem E-Mail-Protokolle oder entsprechende Rückmeldungen Ihres Hosting-Anbieters.

Unbekannte oder manipulierte Dateien
Fremde Dateien auf dem Webspace oder unerklärliche Änderungen an bestehenden Dateien können ein Zeichen für eingeschleusten Schadcode sein. Häufig wird Malware gezielt in bestehende Dateien integriert, um unentdeckt zu bleiben. Der Einsatz von Malware-Scannern ist hier empfehlenswert.

Auffällige Serverauslastung
Eine ungewöhnlich hohe Auslastung von CPU, Arbeitsspeicher oder Netzwerk kann ebenfalls auf Schadsoftware hindeuten. Eine kontinuierliche Überwachung des Systems mittels Monitoring-Tools hilft, solche Auffälligkeiten frühzeitig zu erkennen.

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